Dynamische Stromtarife
Dann Strom nutzen, wenn der Börsenstrompreis am günstigsten ist. Das ermöglichen dynamische Stromtarife, die sich alle 15 Minuten an den aktuellen Börsen-Strompreis anpassen. Damit wird Netz-Strom dann teuer, wenn gerade viel benötigt wird (z.B. in den Vorabendstunden) und günstiger, wenn nicht so viel benötigt wird (z.B. nachts). So kann der Stromverbrauch bewusst in Zeiten günstiger Strompreise verschoben werden, z.B. die Waschmaschine oder die Ladung für das E-Auto.
Wer zuhause Speichersysteme, eine Wärmepumpe oder ein E-Auto hat, kann mit einem kompatiblen Energiemanagementsystem dann richtig sparen: z.B. nachts die Haus-Batterie, das Auto und den Heizungs-Pufferspeicher laden, wenn der Preis am günstigsten ist. Dadurch können Lastspitzen ausgeglichen und der Bezug sehr teuren Stroms vermieden werden. Das lohnt sich umso mehr, wenn auf dem Dach eine eigene Photovoltaik-Anlage zusätzlich kostenlosen Strom produziert.
Planen Sie die dynamischen Stromtarife unbedingt auch bei neuen Anlagen mit ein. Dazu ist es notwendig, ein Energiemanagementsystem zu installieren. Dieses muss fähig sein, die dynamischen Stromtarife zu nutzen, wie z.B. der SMA HomeManager. Nur dann kann der Betrieb großer Verbraucher, wie Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox in kostengünstige Zeiten verschoben und so bares Geld gespart werden.
Die ersten dynamischen Stromtarife, die mit den PV-Anlagen kompatibel sind, stehen nun zur Verfügung und wählen automatisch immer den günstigsten Strom: ob aus der eigenen Solaranlage, dem Speicher oder dem Stromnetz.
Auch die immerhin fast 500 Stunden mit negativen Preisen am Strommarkt können so genutzt werden und reduzieren Ihre Stromkosten zusätzlich, z.B. während Sie Ihr Auto laden.
Viele ältere PV-Anlagen ohne Energiemanagementsystem und ohne Batteriesysteme können in den meisten Fällen nachgerüstet werden. Gerne sprechen unsere Experten mit Ihnen über Ihre individuellen Möglichkeiten.
» Informationen zum dynamischen Stromtarif von SMA und Lichtblick